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SV Häusern

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Nachkriegsjahre
Unter der Leitung von Gottlieb Böhler begann nach dem Krieg erst 1947 wieder das Vereinsleben. Größtes Problem war die Platzfrage, da der alte Sportplatz auf der Klemme während der Kriegsjahre zum Acker umgewandelt wurde. Durch Verhandlungen mit der Gemeinde gelang es dann, das Gelände an der Straße nach Höchenschwand im Gewann „Weiher“ zu bekommen. Bis zu dessen Fertigstellung wurden die Spiele auf dem Platz in Höchenschwand ausgetragen.
Die Generalversammlung am 29.01.1949 brachte dann eine neue Vorstandschaft: 1. Vorstand wurde Hans Böhler, 2. Vorstand August Böhler. Gottlieb Böhler wurde zum Ehrenvorstand ernannt. Zudem wurde, für damalige Zeit sicher außergewöhnlich, eine Damenhandballmannschaft gegründet, der u.a. Irmgard Böhler und Maria Kaiser angehörten.
Am 24. 07. 1949 konnte dann endlich der neue Sportplatz eingeweiht werden, wobei es gelang, in engster Zusammenarbeit mit dem damaligen Verkehrsverein, den Hamburger Sportverein für ein Spiel gegen eine Auswahlmannschaft aus dem Hochschwarzwald zu gewinnen.
Platzeinweihung 1949: HSV (links) gegen eine Hochschwarzwaldauswahl
Die Meisterelf 1949 des Hamburger SV in Häusern
So festlich die Einweihung des neuen Sportplatzes auch war, gab es noch einen bitteren Nachgeschmack. Die mit dem Bau des Sportplatzes beauftrage Firma verlangte 2.694,54 DM mehr als vereinbart.
Die Generalversammlung vom 28.01.1950 beschloss, gegen diese Forderung zu prozessieren. In zweiter Instanz verlor der Verein vor dem Oberlandesgericht Freiburg. Der Prozess zog sich bis ins Jahr 1953 und dem Verein entstanden hohe Kosten.
Aufgrund dieser Schwierigkeiten wurde im Jahr 1950 Julius Bräunlinger zum Vorstand gewählt. Julius Bräunlinger führte das Amt bis ins Jahr 1954. Im ersten Wahlgang wurde Josef Leiber gewählt, der das Amt jedoch nicht annahm. Dadurch wurde ein zweiter Wahlgang notwendig, in dem Alois Kessler als Vorstand gewählt wurde. Zwischenzeitlich errang der SV Häusern in der Saison 1952/53 die Meisterschaft in der B - Klasse.
Am 27/26.06.1954 wurde dann das 25-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Die erste Chronik des Vereins wurde von Ernst Behringer geschrieben. Das Jubiläum wurde mit Festbankett und mit Ehrung verdienter Mitglieder des Sportvereins und Austragung eines Pokalturniers gefeiert. Der Tanz fand in der Vereinsgaststätte „Mantel“ statt. In der Saison 1954/55 konnte man wiederum die Meisterschaft feiern. Mit 24:0 Punkten und einem Torverhältnis von 81:18 ließ man den Gegnern keine Chance.
Das Protokoll der Generalversammlung vom 12.03.1955 beschreibt ausführlich die langwierige Vorstandssuche. Alois Kessler war trotz großem Vertrauensbeweises nicht bereit, das Amt fortzusetzen. Alle anderen, die vorgeschlagen wurden, lehnten es ab, sich zur Wahl zu stellen. Inzwischen war Mitternacht längst vorbei, als Emil Schmidt, der bislang als Wahleiter fungierte, sich zur Wahl stellen ließ. Alle abgegebenen Stimmen entfielen auf ihn.
Ungeschlagener Meister 1954/55
stehend von links: Kessler Alois (1. Vorstand), Holzer Fritz (Kassierer), Mutter Adolf, Böhler Fritz, Schmidt Ernst, Pollex Heinz, Bockstaller Eugen, Tritschler Fritz (2. Vorstand), Schlageter August (Schriftführer). - sitzend 2.Reihe: Kessler Paul, Probst Kurt, Böhler Alfons - sitzend 1.Reihe: Kaiser Albert, Hägele Hubert, Raufer Herbert
Auch 1955/56 ging man als erster durchs Ziel. Mit 31:5 Punkten und 104:27 Toren beendete man die Saison. Gerhard Rogg erzielte in dieser Saison 36 Tore. Aufgrund Punkt- und Torgleichheit vom SV Häusern und SV St. Blasien musste ein Entscheidungsspiel ausgetragen werden, welches am 29.05.1956 auf neutralem Platz in Schluchsee statt fand. Der SV Häusern gewann dieses Spiel mit 9:3.
In den Jahren 1956/57 musste die Verbandsrunde ausschließlich auf fremden Plätzen ausgetragen werden, nachdem die Sportplatzanlage durch den Straßenbau der B 500 nicht zur Verfügung stand. 1957 konnte endlich wieder der Sportplatz bespielbar gemacht werden. Zudem wurden einige Verbesserungen geschaffen, wie: Anbringung von ca. 120 lfm Sitzbänken, Schaffung einer Flutlichtanlage durch Setzen von drei Lichtmasten und Anbringung von zwei Tiefstrahlern. Im Jahr 1958 wurden folgende wichtige Themen in den Vorstandssitzungen behandelt: Bau eines Umkleideraumes und überdachter Tribüne, Sanierung des Sportplatzes. Zeitungsartikel zum Entscheidungsspiel zwischen Häusern und St. Blasien
Im Laufe des Jahres 1959 wurde der Sportplatz in Höchenschwand unbespielbar, auf den man aufgrund der Umbaumaßnahmen ausgewichen war. Es wurde nun ins Auge gefasst, das Gelände hinter der Härtepulverfabrik zu nutzen. Ab 15.06.59 wurde auf dem Gelände gespielt. In der Saison 1958/59 musste man den Gang in die C-Klasse antreten.
Das „Härtepulverstadion“ 1959

 
 
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